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gültig in der Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000 (= Hintertuxer Gletscher, Eggalm, Rastkogel, Finkenberg, Penken/Mayrhofen, Ahorn)
Zillertaler Superskipass (gültig im gesamten Zillertal)
 

365 Tage Skivergnügen

Der Hintertuxer Gletscher ist Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet und bietet Wintersportlern an 365 Tagen perfekt präparierte, schneesichere Abfahrten und ein faszinierendes Naturerlebnis.

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Der Hintertuxer Gletscher ist Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet und bietet Wintersportlern an 365 Tagen perfekt präparierte, schneesichere Abfahrten und ein faszinierendes Naturerlebnis.

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Wussten Sie, dass ...

... am Hintertuxer Gletscher

  • Skifahren & Snowboarden an 365 Tagen im Jahr möglich ist?
  • 39.400 Personen pro Stunde befördert werden können?
  • eine Pistenfläche von 270 ha zur Verfügung steht?
  • die Lifte alle doppelt geführt sind und deshalb der Skibetrieb auch während der Revisionsarbeiten aufrecht erhalten werden kann?
  • der Gletscherbus 3 die höchste Zweiseilumlaufbahn der Welt ist?
  • Gäste aus 57 Nationen Skifahren und Snowboarden?
  • im Winter ca. 170 Mitarbeiter für Sie im Einsatz sind?
  • täglich 14 Pistengeräte im Einsatz sind, um bis zu 60 km Pisten perfekt zu präparieren?
  • der Kunstschnee am Hintertuxer Gletscher aus Luft, Wasser und sonst nix produziert wird?
  • das Gletschereis zwischen 0 und 40 Metern im Jahr wandert und somit 61 Stützen, die auf Gletschereis stehen, regelmäßig versetzt werden müssen?
  • der Gletscher zu den sichersten Massenverkehrsmitteln zählt?


.... in Österreich

  • Skifahren 3 x sicherer ist als der Fußballsport?
  • die Seilbahnen das sicherste Massenverkehrsmittel überhaupt sind? Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Urlaubsgast Opfer eines Seilbahn- und Schleppliftunfalls wird, liegt bei 0,00006 %.
  • ein Golfer für die Benutzung eines 18-Loch-Platzes pro Tag bis zu € 75,00 bezahlt - der Tagesskipass am Hintertuxer Gletscher im Vergleich dazu € 51,00 kostet und ein perfektes Wintersporterlebnis garantiert?
  • ca. 14.300 Personen bei den heimischen Bergbahnen beschäftigt sind?
  • Alle Seilbahnen mehr als 600 Millionen Beförderungen pro Jahr verzeichnen?

Technische Meisterleistungen

10er Gefrorene Wand

Die 30 Jahre alte Doppelsesselbahn Gefrorene Wand 3a mit zwei Gletscherstützen am Hintertuxer Gletscher wurde durch die weltweit erste 10 EUB Gefrorene Wand mit Sitzheizung der Firma Doppelmayr ersetzt.

  • Förderleistung: 2.800 Personen/h
  • Fahrgeschwindigkeit: 6 m/sec
  • Fahrzeit: 4,94 min
  • Bahnlänge: 1.257 m
  • Anzahl der Kabinen: 46
  • Antriebsleistung: 2 Motoren 660 KW/900 PS
  • Investitionsvolumen: € 10 Mio.

Gletscherbus 1

Seit 7. November 2008 ist der Gletscherbus 1 in Betrieb. 3281 Personen pro Stunde befördert der Gletscherbus 1 auf die schneesicheren Pisten des Hintertuxer Gletschers. In nur 5,25 Minuten schwebt man von Hintertux (1.500 m) zur Sommerbergalm (2.100 m), um von dort aus Österreichs attraktivstes und anspruchsvollstes Ganzjahresskigebiet zu entdecken.

  • Förderleistung: 3.281 Pax/h
  • Fahrgeschwindigkeit: 6 m/sek.
  • Fahrzeit: 5,25 min. 
  • Bahnlänge: 1.413 m 
  • Anzahl der Fahrbetriebsmittel: 24 
  • Gesamtgewicht des Förderseiles: 55.000 kg 
  • Länge des Förderseiles: 5.650 m 
  • Antriebsleistung: 4 Motoren 1.380 KW / 1.880 PS 
  • eine Kabine voll beladen max. 4.220 kg 
  • größter Stützenabstand: 593 m 
  • höchster Bodenabstand: 76 m

Gletscherbus 2

Die erste „Zweiseilumlaufbahn“ der Ostalpen
Seit 1996 bringt Sie der Gletscherbus 2 in nur 6 Minuten Fahrzeit von der Sommerbergalm zum Tuxer Fernerhaus. Wind- und wetterfest bei herrlichem Panorama in komfortablen Panoramagondeln mit 18 Sitzplätzen. Gemeinsam mit der Firma Doppelmayr hat die Zillertaler Gletscherbahn im Jahr 1995 diese erste Funitel-Anlage in den Ostalpen entwickelt und der Gletscherbus 2 hat sich seitdem bestens bewährt.

  • Talstation: 2.100 m 
  • Bergstation: 2.660 m
  • Förderleistung: 3200 Pers./h

Gletscherbus 3

Mit der wohl spektakulärsten Seilbahn der Alpen, die gleichzeitig auch die höchstgelegene Zweiseilumlaufbahn der Welt ist, gelangt man in nur 5 Minuten Fahrzeit vom Tuxer Fernerhaus direkt auf die Gefrorene Wand. Die extreme geographische Lage des Gletscherbus 3 - Talstation auf 2.660 m und Bergstation auf 3.250 m Meereshöhe - stellte besondere Anforderungen an die Mitarbeiter von Technik, Bau und Montage. Das Aushängeschild unseres Betriebes ist seit dem 31.03.2000 in Betrieb. Der Gletscherbus 3 wurde im Jahr 2012 dreizehn Jahre alt. Aus diesem Grund erfolgte im Mai und Juni 2012 eine etwas größere Revision. Es wurden beide Getriebe ausgebaut und zum Hersteller geschickt. Alle 4 Motoren wurden komplett überholt. Der Abspannzylinder wurde ausgebaut und erneuert und die Scheibenlager in der Talstation wurden durch neue Lager ersetzt.

  • Talstation: 2.660 m
  • Bergstation: 3.250 m
  • Förderleistung: 3000 Pers./h

150er Tux

Seit 23. Dezember 2001 verbindet die Pendelbahn 150er Tux die Skigebiete Rastkogel/Tux mit dem Skigebiet Penken/Mayrhofen und eröffnet somit die größte Skiregion des Zillertales „Ski & Gletscherwelt Zillertal 3000“. 2 Kabinen mit einem Fassungsvermögen von je 150 Personen und einer max. Fahrgeschwindigkeit 12 m/s, bringen Sie in nur 5 Minuten Fahrzeit in eine neue Dimension des Wintervergnügens.

  • Talstation: 1.706 m
  • Bergstation: 2.415 m
  • Förderleistung: 1750 Pers./h

Bedingungen

Bei welchen Bedingungen kann man technischen Schnee erzeugen?

Hauptfaktoren: Feuchttemperatur: Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit
Weitere Faktoren: Luftdruck, Wasserdruck, Wassertemperatur, Fallhöhe

„Definiert ist die Feuchttemperatur als jene Temperatur die ein Luftpaket annimmt, wenn bei konstantem Druck Wasser bis zur Sättigung in das Luftvolumen hinein verdunstet wird. Die vom Wasser zum Verdunsten aufgebrachte Verdampfungsenthalpie, wird dabei der Luft entzogen." 
Vereinfacht: Bei niedriger Luftfeuchtigkeit kann mehr Wasser verdunsten. Die Energie dafür wird der Umgebungsluft entzogen und führt zu einer Abkühlung – somit kann bei niedriger Luftfeuchtigkeit bei wärmeren Temperaturen beschneit werden.

Beschneiung Winterskigebiet:

Beschneit werden die Abfahrten vom Tuxer Fernerhaus zum Sommerberg, das komplette Sommerberg-Skigebiet und die Talabfahrt schwarze Pfanne. 246 Lanzen (Fa. York) | 246 Beschneiungschächte | ca. 640 Ventile in den Schächten auf der Piste, die die Schneeerzeuger regeln | max. Produktionsmenge einer York Rubis Lanze bei 50 bar Wasserdruck: 13.300 Liter pro Stunde Wasser ergeben ca. 33 m³ Schnee pro Stunde.

Gletscherbeschneiung:

Beschneit wird die Piste von der Gletscherbus 3 Bergstation bis zum Tuxer Fernerhaus. 26 FM | Beschneiungtürme (mit je 2 Lanzen) | 7 FM Lanzen | 2 Sufag Propellerkanonen | max. Produktionsmenge eines FM-Turmes bei 60 bar Wasserdruck: 34.200 Liter pro Stunde Wasser ergeben ca. 85 m³ Schnee pro Stunde. Je nach Bedingungen und Art des Schneeerzeugers können zwischen 40 bis 120 Kanonen gleichzeitig betrieben werden. Das System kann automatisch bei der geringsten Veränderung der Witterung (zB. Wind) auf andere Schneeerzeuger umstellen.

Pumpstationen

3 Hauptpumpstationen

  • PST Isse (versorgt die PST Tuxerferner und die Beschneiung des Winterskigebietes)
  • PST Tuxerjoch (versorgt die PST Tuxerferner und die Beschneiung des Winterskigebietes) 
  • PST Tuxer Fernerhaus (versorgt die Gletscherbeschneiung)


1 Füllpumpstation (Kunerbach)

Zum Nachfüllen der Teiche aus dem Kunerbach.
Der Großteil des Wassers wird ohne Pumpen bei der Frühjahrsschmelze in den 2 Speicherteichen gespeichert. Das Schmelzwasser wird nahe dem Tuxer Fernerhaus entnommen. Ebenso werden die Teiche vom überschüssigen Quellwasser aufgefüllt. Die Trinkwasserversorgung des Restaurants Tuxer Fernerhaus erfolgt über die Steuerung der Beschneiungsanlage, verläuft aber in eigenen Leitungen.

Ausgangsleistung Pumpstationen

  • PST Isse: ca. 290 m³/h mit max. 32 bar
  • PST Tuxerjoch: ca. 860 m³/h mit max. 65 bar
  • PST Tuxer Fernerhaus: ca. 580 m³/h mit max. 72 bar bzw. 120 bar bei Hochdruck
  • Gesamt für Beschneiung Winterskigebiet: 1150 m³/h. (= 1150000 Liter pro Stunde)

 

Stromversorgung

  • PST Isse: versorgt wird die PST über eine 25 kV Leitung (25.000 Volt) mit eigener Traffostation
  • PST Tuxer Joch: versorgt wird die PST über eine 25 kV Leitung (25.000 Volt) mit eigener Traffostation
  • PST Tuxer Fernerhaus: versorgt wird die PST über eine 25 kV Leitung (25.000 Volt) über 2 Transformatoren mit je 1,6 KVA

Der maximale Stromverbrauch bei Vollbetrieb ist ca. 7mW (7000 kW)

Speicherteiche

Beschneiungsanlage Hintertuxer Gletscher

Teich Tuxerjoch:

Fassungsvermögen 70.000 m³
(70 Mio. Liter Wasser)

Teich Isse:

Fassungsvermögen 22.000 m³
(22 Mio. Liter Wasser)

Sommerrevision des Beschneiungsteams

  • beginnt Mitte Juni und dauert ca. 3 Monate
  • Überprüfung der gesamten Anlage auf Dichtheit und Funktion
  • Reparieren bzw. Austausch defekter Komponenten (Ventile, Pumpen, Schieber..)
  • Ständige Modernisierung und Änderung der Anlage um die Effektivität zu erhöhen und den Energieverbrauch zu senken.
  • Reinigen der Wasserbecken (Wasser muss Trinkwasserqualität haben)
  • Absichern der Beschneiungsteiche
  • Aufräumen und Kultivieren der Pistenflächen
  • Ab Mitte September aufstellen der Lanzen, Inbetriebnahme und Test der Anlage

 Pistenpräparierung

... bei Neuschnee

Bei Neuschnee sind die Pistengeräte am Morgen ab 4:30 Uhr im Einsatz. Da sich der frisch präparierte Neuschnee bis zum Betriebsbeginn, um 08:00 Uhr, mit dem Altschnee nicht gut binden kann, erscheinen die Pisten an solchen Tagen sehr weich. Halten die Niederschläge auch während der Präparierung an, kann es vorkommen, daß die bereits am frühen Morgen bearbeiteten Pisten, bis zur Inbetriebnahme wieder eine Neuschneeauflage haben und es entsteht der Eindruck von nicht präparierten Pisten. Ebenfalls kann es bei den am Morgen präparierten Pisten infolge von starkem Wind zu Schneeverwehungen kommen, welche als sehr störend empfunden werden.

... lange Schönwetterperioden

In diesen Phasen werden nur die stark abgefahrenen Pisten neu präpariert um nicht den gefestigten Schnee aufzureißen und die harte, kompakte und griffige Schneedecke zu zerstören. Bei sehr harter Schneedecke ist das Pistengerät nicht immer in der Lage alle Buckel abzufräsen und wieder glatt zu verfestigen. Man findet dann eine eher grobe und rippige Pistenfläche vor. Aufgrund der hochalpinen Lage unseres Skigebietes und die sich oft sehr schnell ändernde Wetterlage, ist es leider nicht immer möglich optimale Pistenverhältnisse zu schaffen.

Gletschervlies

Das Gletschervlies wird zum Schutz gegen Abschmelzen verwendet. Im Durchschnitt sind 5 Mitarbeiter 4 Monate lang nur mit dem Auslegen und Einholen der Vliesmatten beschäftigt. Am Hintertuxer Gletscher werden 80.000m² Schutzvlies verlegt. Unter dem Schutzvlies bleiben im Durchschnitt 2 bis 5 m Schnee und Eis erhalten. Eine Rolle Gletschervlies ist 5 m breit, 70m lang und wird 2 Sommer lang verwendet.

Wussten Sie, dass ...

  • ... der jährliche Dieselverbrauch für alle Pistengeräte am Hintertuxer Gletscher 600.000 l/Jahr beträgt?
  • ... 7 Pistenbully 600, 5 Pistenbully 600 Polar W und 1 Prinot Everest W für Sie täglich im Einsatz sind?
  • ... der Preis für einen PB 600 € 350.000/Stück beträgt? 
  • ... und ein PB 600 W Polar sogar € 450.000 kostet?
  • ... ein Pistenbully in Hintertux durchschnittlich 5 Jahre genutzt wird und dann ausgetauscht wird?
  • ... die Jahresbetriebsstunden eines Pistenbullys 2.200 Stunden betragen?
  • ... die Arbeitszeit eines Pistengerätefahrer im Durchschnitt 280 h/Monat beträgt?

Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co KG 
Hintertux 794 · 6293 Tux · Telefon +43 5287 8510 · Fax DW 380 · info@hintertuxergletscher.at